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Kieler Bucht

Schleswig-Holstein

Kiel
Die Hauptstadt des Bundeslands Schleswig-Holstein liegt am Südende der 17 km langen Kieler Förde. Vom größten Passagierhafen Deutschlands gehen täglich die Fähren nach Skandinavien. Da die Anlegestellen,
Ostsee-, Schweden- und der Norwegenkai, sich unmittelbar in der Innenstadt befinden, bilden die beeindruckenden Fährriesen zu jeder Zeit einen Teil des Stadtbildes. Mit ihren hohen Aufbauten wirken sie beinahe wie schmucke weiße Gebäude, bis dann eines dieser vermeintlichen Bauwerke plötzlich ablegt und in Richtung Laboe entgleitet.
Die Geschichte Kiels war und wurde immer durch die See geprägt. Im Mittelalter war man Mitglied der Hanse (seit 1283), seit Kaisers Zeiten Marinestützpunkt, und wirtschaftlich prägte auch die Howaldts-werke-Deutsche Werft-AG das Schicksal der Stadt. 1972 war Kiel Gastgeber der Segelwettbewerbe der olympischen Sommerspiele (Olympiahafen Schilksee).
Zum Einkaufen und Bummeln begeben sich die Kieler in die Fußgängerzone, von der Dänischen Straße bis zum Holstentörn, hier geht es weiter mit der überdachten Einkaufspassage Sophienhof und Kleiner Herzog (Sophienblatt).
Über die »Hörn«, das letzte Ende der Förde, führt seit ein paar Jahren eine neue, 100 m lange Fußgänger-Klappbrücke. In der Kieler Innenstadt lohnt ein Blick in die Nikolaikirche am alten Markt. Neben dem Eingang steht der »Geistkämpfer«, eine Plastik von Ernst Barlach aus dem Jahr 1928.
Das Freilichtmuseum Molfsee, vor den Toren der Stadt, gibt in schöner Umgebung einen genauen Einblick in das Leben vergangener Tage.
Zum Baden fahren die Kieler auf ihrer Förde-i seite nach Strande und Schilksee. In Schilksee kann man das Olympiahafengelände mit dem großen Yachthafen von 1972 besichtigen, inklusive der Anlage für das olympische Feuer. In den sehr be-tonlastigen Gebäuden des ehemaligen Organisationssitzes befinden sich Ferienwohnungen, Geschäfte, Restaurants und die Schwimmhalle. Am ca. 2 km langen Strand gibt eine ausgewiesene Nichtschwimmerzone im Badebereich, öffentliche Grillplätze, eine Schiffsbrücke mit Anleger sowie Segel- und Tretbootverleih. Hier wird auch Beach-Volleyball gespielt. Rund um den Kurpark befindet sich der alte Ortskern Schilksees. Der ca. 3 km lange Strand von Strande bietet zusätzlich zum Badevergnügen noch das rege Treiben der großen und kleinen Schiffe bei der Ein- und Ausfahrt in die Förde. Es gibt mehrere kleine Spielplätze, z.B. am Nordrand des Kurstrandabschnitts, und kleine Restaurants. In einem 20-minütigen Spaziergang ist der Leuchtturm »Hein ßülk« (erbaut 1865) erreicht. Das jüngere Publikum findet sich meist am Falckensteiner Strand ein. Von hier kann man den Panoramablick über die Kieler Förde bis nach Laboe genießen. Der Strand ist naturbelassen, mit Wiesenbereichen und Dünengras.
Heikendorf/Möltenort

Das beschauliche Heikendorf liegt auf dem Ostufer der Kieler Förde, ca. 12 km vom Stadtzentrum Kiels entfernt. Der Ortskern im oberen Teil Heikendorfs ist schnell erkundet, ein paar Cafes und Restaurants, einige Geschäfte. Im ältesten Haus des Ortes (1865) befindet sich ein kleines Künstlermuseum. Hier lebte und arbeitete der Maler Heinrich Blunck. Unten am Wasser laden die Uferpromenade und der kleine Fischerei- und Segelhafen im Ortsteil Möltenort zum Bummeln ein. Vormittags verkaufen die Fischer hier ihren Fang direkt vom Kutter. Von hier sind die großen Schiffe, die in den Kieler Hafen oder den Nord-Ostsee-Kanal einfahren, besonders gut zu beobachten. Am bewachten Kurstrand kann man Strandkörbe mieten, außerdem gibt es noch mehrere kleinere Freistrände entlang der Promenade.
Der Nord-Ostsee-Kanal
, weltweit bekannt unter dem Namen »Kiel-Kanal«, zählt zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Seit seiner feierlichen Eröffnung 1895 durch Kaiser Wilhelm II. verbindet der Kanal die Nord- mit der Ostsee. Anfang und Ende sind Kiel und Brunsbüttel, vorbei an Rendsburg, wo man es sich nicht nehmen lässt, alle vorbeikommenden Schiffe mit der Nationalhymne ihres Heimatlandes zu begrüßen. Ein Besuch der Schleusen im Kieler Stadtteil Holtenau bietet Gelegenheit, das rege Treiben auf dem Kanal von Nahem zu sehen.
Laboe

Der Ort Laboe - ausgesprochen »Labö« - besteht aus Ober- und Unterdorf, wobei zu letzterem der Hafen gehört. Wie in vielen mittleren und kleinen Badeorten an der Ostseeküste liegen im Laboer Hafen sowohl Yachten als auch Fischkutter. Fährschiffe nach Kiel (ca. 1 Std. Fahrt) und Dänemark legen von hier ab. Der Tourismus ist mittlerweile zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor Laboes geworden. Über 25 000 Feriengäste undzahlreiche Tagesgäste kommen alljährlich. Aushängeschild des Ortes ist der ca. 50 m breite und 2 km lange feine Sandstrand mit mehreren Spielplätzen, Trampolin und Beach-Volleyball-Feldern (vor dem Hallenbad). Spielt das Wetter nicht mit, steht eine Meerwasserschwimmhalle als Alternative zur Verfügung. Entlang der langen Promenade ist gut bummeln.
Das beeindruckende, 85 m hohe Marine-Ehrenmal wurde von 1927 bis 1936 zur Erinnerung an die im ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten erbaut. Seit 1954 dient es als Gedenkstätte für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und Mahnmal einer friedlichen Seefahrt. Zwei Fahrstühle oder 341 Stufen führen zur Aussichtsplattform. Zu Füßen befindet sich das U-995, ein Unterseeboot, das besichtigt werden kann. Der gleiche Typ wurde in Wolfgang Petersens Film »Das Boot« verwendet.
Schönberg/Schönberger Strand

Der Ort gilt als Zentrum der Probstei, des ehemaligen Herrschaftsbereichs des Propstes zu Preetz. Die aufwändigen Fassaden vieler Häuser weisen auf den Wohlstand vergangener Zeiten hin. Heimat- und Kindheitsmuseum verschaffen einen Eindruck von Kultur und Geschichte der Region.
Der Schönberger Strand ist durch Molen in einzelne Buchten unterteilt, auch viele Surfer finden sich hier ein. Die neue hölzerne Seebrücke verlängert die Promenade, die ohnehin schon als die längste der Ostseeküste gilt: sie reicht von Stein bei Laboe bis hierher. Gelegenheit, den Daheimgebliebenen eine irreführende Postkarte zu senden: aus »Kalifornien« und »Brasilien« nämlich. So heißen seit vielen Jahren zwei Strande westlich des Schönberger Strands. Zu empfehlen ist ein Ausflug nach Preetz, mit Möglichkeit zum Spaziergang um den Preetzer See und Besuch von Heimatmuseum und Preetzer Nonnenkloster.





 
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