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Angeln, Schlei und Schleswig

Schleswig-Holstein

Der längste und schmälste Meeresarm der Ostsee, die Schlei, hat viele grüne Strande, die das Ufer von Kappein bis Schleswig säumen. Die Region lässt sich hervorragend mit dem Kanu, dem Segelschiff oder per Rad erkunden, auch Schnorchelanfänger und Angelprofis fühlen sich hier wohl. Letztere fischen in der Region ganzjährig u.a. Meerforellen, Zander, Flussbarsche, Dorsche und natürlich Heringe aus dem seichten Gewässer. Ältester Ort der Region ist Süderbrarup. Als Thingplatz mit heiliger Quelle und als Handelsplatz war es schon früh überregional bekannt. Der Marktplatz war lange archäologischer Grabungsort.

Maasholm

Das Fischerdorf liegt an der Schleimünde. Am Hafen geht es lebhaft zu: Lange hatten die Kutter derFischer
das Sagen, seit man einen Segelhafen baute, liegen hier auch die großen und kleinen Boote der Sportsegler. Im Norden der kleinen Halbinsel fand Anfang der 90er-Jahre eine ungewöhnliche Verwandlung statt: Eine ehemalige Nato-Raketenstation wurde von der Gemeinde Maasholm gekauft und in ein Naturerlebniszentrum mit meeresbio- und geologischen Feldstationen umgewandelt.

Kappein

Die gemütliche Kleinstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern wurde vor ein paar Jahren vom Fernsehen entdeckt und zur Heimat des »Landarztes« ausgewählt, wo aus Kappein »Deekelsen« wird. Weithin sichtbar prägt das Stadtbild die spätbarocke St.-Nikolai-Kirche (1793). Die Holländermühle »Amanda« von 1888 mit ihren neun Stockwerken und 30 m Höhe ist die größte ihrer Art in Schleswig-Holstein und steht unter Denkmalschutz. Im Museumshafen liegen restaurierte Frachtsegler und Dampfboote. Am Rand der Altstadt befindet sich das Schlei-Museum, wo Malerei zur Region und Maritimes ausgestellt wird.
Haupteinnahmequelle der Fischer in Kappein war der Hering. Um ihn zu fangen, entwickelte man im Mittelalter einen Heringszaun. Ein solches Exemplar aus dem 15. Jh. existiert noch heute; der »Ellenber-ger Heringszaun« ist einzigartig in Europa. Kappeins »Hausstrand« liegt sieben Kilometer südöstlich an der Ostsee (Olpenitz/Weidefeld), ca. 3 km lang, stellenweise bis zu 40 m breit. Im Südabschnitt FKK.

Arnis

Die kleinste Stadt Deutschlands (280 Einw.), 1667 gegründet, liegt auf einer Halbinsel, weswegen die Einheimischen auch sagen, dass sie nicht »in«, sondern »auf« Arnis wohnen. Besonders sehenswert ist die Schifferkirche mit den Votivschiffen. Der Legende nach wurde die alte Kanzel von einer Sturmflut angespült. Man wird dieses niedliche Städtchen kaum mal für sich haben, aber es lohnt sich unbedingt, für einen Bummel durch die Hauptstraße einmal hinzufahren.

Schönhagen

Kleines Ostseebad mit ca. 3 km langem, bewachtem Strand mit Abenteuerspielplatz für Kinder und Strandrestaurant.

Schleswig

1200 Jahre ist es her, dass der Ort »Sliaswich« erstmals erwähnt wurde: 804 kommt er in den Fränkischen Reichsannalen vor; das macht die Stadt zu einer der ältesten Nordeuropas. Im 15. Jh. war Schleswig als Residenzstadt der Gottorfer Herzöge politisches Zentrum. Von kultureller Bedeutung ist die malerische Stadt mit ihren 24000 Einwohnern bis heute. Zwei Dinge sollte ein Besuch unbedingt beinhalten: einen Blick in den mächtigen St.-Petri-Dom (erbaut um 1134) mit dem berühmten Bordesholmer Altar (mit 400 geschnitzten Figuren) von Hans Brüggemann und einen Besuch in O Schloss Gottorf. Die mächtige Vierflügelanlage beherbergt das Landesmuseum. Die archäologische Sammlung ist überregional bekannt durch das »Nydamschiff« und die Moorleichen aus der Zeit um Christi Geburt, gefunden im Thorsbyer Opfermoor bei Süderbrarup. 2005 wurde der berühmte Gottorfer Globus wieder im Fürstengarten aufgestellt, eine Rekonstruktion nach historischem Vorbild und ein weiterer Schritt zur Wiederherstellung des historischen Barockgartens.
Einen Eindruck von den kargen Lebensum-ständen vergangener Tage kann man sich bei
einem Bummel durch die Fischersiedlung Holm (skand. = »Insel«, denn das war dieser Stadtteil bis 1933) verschaffen, einen der ältesten Teile der Stadt.
Die Wurzeln Schleswigs liegen in Haithabu (von skand. »heihtabyr« = »Ort auf der Heide«) am Had-debyer Noor. Vor den heutigen Stadtgrenzen liefen hier um das Jahr 1000 die wichtigsten Fernhandelswege der Wikinger zusammen. In seiner Blütezeit hatte Haithabu eine größere Ausdehnung als das damalige Köln. Das Museum stellt die zahlreichen Funde aus, die Zeugnis von Haus- und Schiffbau, Handwerk, Verteidigung und Kleidung der ca. 1000 Einwohner ablegen. Rekonstruierende Hausmodelle lassen die Siedlungsgeschichte lebendig werden




 
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